Tai Qi

Im Sommer habe ich Herrn W. bei Tai Qi-Übungen im Klenzepark getroffen. Seine Körperbeherrschung und Eleganz haben mich fasziniert, zumal er nicht mehr ganz jung ist. Daraufhin habe ich ihn gefragt, ob er mit einem Shooting im Studio einverstanden sei und er willigte ein.

Tai Qi im Studio erwies sich als wesentlich schwieriger als gedacht. Selbst bei unserem breiten Hintergrund war der Platz zu klein, um die Übungen in einem Durchgang durchzuführen, so mußten wir immer wieder kurze Sequenzen aus den Übungen herausziehen, eine ziemliche Tortur für Herrn W. Trotzdem sind sehr ausdruckstarke Fotos von diesem schönen Sport entstanden. Hier nochmals mein Dank an Herrn W. fürs mitmachen und seine Geduld mit einem nicht in Tai Qi eingeweihten Fotografen.

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Udo und Co

Vor ein paar Wochen war Udo wieder im Studio23. Freund T. brauchte noch ein paar Bilder für Composings. Udo kam mit Tochter Jeanny und Freundin Steffi in einem bis zum Dach vollgepackten Auto an. Entsprechend viele tolle Outfits standen uns für das Shooting zur Verfügung, so dass wir insgesamt fast 12 Stunden im Studio waren. Es ist gar nicht so einfach, noch scharfe Bilder hinzubekommen, wenn  man schon beim Fotografieren lachen muß. Entsprechend viel Spaß hatten wir beim Shooting. Die Ergebnisse seht ihr hier.

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Prag Boudoir

Schon vor längerer Zeit hatte ich Nikolart versprochen, mal in ihrem Studio in Prag vorbei zu kommen. Das ist von Ingolstadt nicht soooo weit und lässt sich gut mit einem Aufenthalt in Prag verbinden. Mitte August hab ich es endlich geschafft, mal drei Tage nach Prag zu fahren. Das Wetter war nicht unbedingt optimal für eine Tour durch Prag aber an dem Regentag war ich ja im Studio. Neben Niki habe ich noch ein zweites Shooting mit Ivana Cermakova im gleichen Studio gemacht, so dass schon zwei der drei Tage mit Shootings voll waren. So ergab sich nur ein Tag für eine Stadterkundung, die bei dem sehr warmen und schwülen Wetter zu einer schweißtreibenden Aktion wurden. Die Stadtbilder folgen später. Hier erst mal die Fotos aus Nikis Boudoir Studio. Danke Niki, euer Studio ist super und ich komme bestimmt wieder!

Aus dem Shooting mit Nikolart

Aus dem Shooting mit Ivana Cermakova

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Im Felslabyrinth mit Lawsonia

Nach einer Zeit voller ungewissheit, trauriger Stunden und vielen Reisen wollte ich mal ein paar Tage Auszeit nehmen und bin für 5 Tage in die Sächsische Schweiz gefahren. Zufluchtsort war die Stadt Wehlen. Von dort aus kann man wunderbare Wanderungen zur Bastei und in die verschiedenen Gründe (Teufelsgrund, Uttewalder Grund, usw.) unternehmen. Aber auch das Felsenlabyrinth ist nicht weit. Natürlich konnte ich es nicht lassen, dort auch ein Shooting zu machen. Doch die am Donnerstag und Freitag noch so schön leeren Locations waren am Samstag leider alles andere als leer, vor allem bei dem traumhaften warmen Wetter. Doch das Model Lawsonia hat sich von den vielen Touristen nicht abhalten lassen, mitten zwischen den Leuten Akt zu fotografieren. Das hat zu vielen spaßigen Bemerkungen und herzthaftem Lachen geführt aber nicht ein einziges Mal zu Unmut. Hier die Bilder von dem Shooting aus dem Uttewalder Grund und dem Felslabyrinth.

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Tropfenfotografie zum Zweiten

Die ersten Versuche zur Tropfenfotografie waren zwar durchaus erfolgreich, doch ich war trotzdem unzufrieden. Die Steuerung der Eingaben über die Elektronik war umständlich, fehlerbehaftet und man mußte ständig die Zeiten kompliziert manuell mitrechnen. Folglich habe ich mich daran gemacht, das zu ändern. Herausgekommen ist in Programm im System Processing, das die Eingaben nicht nur überflüssig macht (und gleichzeitig den Arduino steuert) sondern auch die Zeiten visuell darstellt, so dass man eine bessere Vorstellung vom zeitlichen Ablauf der einzelnen Tropfen und Zeitpunkte bekommt (siehe Screenshots).

Fängt man mit frischem Aufbau an, muß man sich erst einmal an die Zeiten, also Aufschlagzeit erster und zweiter Tropfen, höchste Wassersäule und Aufschlag dritter Tropfen, herantasten. Für diese Punkte habe ich zusätzliche Marker in der Timeline  eingefügt, mit denen sich die Punkte wiederfinden lassen. All diese Daten lasen sich speichern und wieder laden. Zur Zeit ist das Programm für maximal drei Ventile ausgelegt, mehr ist aber weitgehend problemlos möglich.

Mit diesen neuen Möglichkeiten habe ich dann eine weitere Fotosession gestartet. Die Bilder seht ihr unten. Dank der Visualisierung war es sogar möglich 4 statt drei Tropfen im passenden Zeitraum mit nur einem Ventil loszulassen, so dass sogar doppelte Pilze möglich sind.

Vor ein paar Tagen habe ich dann das gleiche mit ein paar Freunden ausprobiert. Doch in dieser Runde zeigte sich, dass schon kleinste Abweichungen von dem vorherigen Versuchsaufbau dazu führen, dass man im Prinzip alle Einstellungen neu ermitteln muß. In diesem Fall kamen zwei Einflüsse zum tragen:

  • das Ventil war anscheinen durch die Benutzung von Farbe beim Shooting vorher nicht ganz sauber, daduch lösten sich die Tropfen nicht voneinander.
  • Zu Beginn hatten wir mit klarem Wasser Tropfen produziert. Die vorher zum Färben verwendete Druckertinte ändert aber scheinbar die Viskosität, so dass keine der alten Zeiten mehr stimmte. Kaum hatten wir wieder eingefärbt, ließen sich mit den alten Zeiteinstellungen reproduzierbare Ergebnisse erzielen.

Fazit: Trotz aller Elektronik ist in der Tropfenfotografie noch vieles zufallsbehaftet. Das Lösen der Tropfen von der Tülle, die Form der Tropfen, die Richtung des Fluges und damit der Auftreffpunkt auf die Wassersäule, die Form und Höhe der Wassersäule, all das variiert mit jedem Versuch. Das ist einerseits ärgerlich, weil es viele Versuche und Fotos braucht. Andererseits macht es aber auch wieder den Reiz aus, denn nur so entstehen die vielen verschiedenen Figuren.

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