Im Felslabyrinth mit Lawsonia

Nach einer Zeit voller ungewissheit, trauriger Stunden und vielen Reisen wollte ich mal ein paar Tage Auszeit nehmen und bin für 5 Tage in die Sächsische Schweiz gefahren. Zufluchtsort war die Stadt Wehlen. Von dort aus kann man wunderbare Wanderungen zur Bastei und in die verschiedenen Gründe (Teufelsgrund, Uttewalder Grund, usw.) unternehmen. Aber auch das Felsenlabyrinth ist nicht weit. Natürlich konnte ich es nicht lassen, dort auch ein Shooting zu machen. Doch die am Donnerstag und Freitag noch so schön leeren Locations waren am Samstag leider alles andere als leer, vor allem bei dem traumhaften warmen Wetter. Doch das Model Lawsonia hat sich von den vielen Touristen nicht abhalten lassen, mitten zwischen den Leuten Akt zu fotografieren. Das hat zu vielen spaßigen Bemerkungen und herzthaftem Lachen geführt aber nicht ein einziges Mal zu Unmut. Hier die Bilder von dem Shooting aus dem Uttewalder Grund und dem Felslabyrinth.

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Tropfenfotografie zum Zweiten

Die ersten Versuche zur Tropfenfotografie waren zwar durchaus erfolgreich, doch ich war trotzdem unzufrieden. Die Steuerung der Eingaben über die Elektronik war umständlich, fehlerbehaftet und man mußte ständig die Zeiten kompliziert manuell mitrechnen. Folglich habe ich mich daran gemacht, das zu ändern. Herausgekommen ist in Programm im System Processing, das die Eingaben nicht nur überflüssig macht (und gleichzeitig den Arduino steuert) sondern auch die Zeiten visuell darstellt, so dass man eine bessere Vorstellung vom zeitlichen Ablauf der einzelnen Tropfen und Zeitpunkte bekommt (siehe Screenshots).

Fängt man mit frischem Aufbau an, muß man sich erst einmal an die Zeiten, also Aufschlagzeit erster und zweiter Tropfen, höchste Wassersäule und Aufschlag dritter Tropfen, herantasten. Für diese Punkte habe ich zusätzliche Marker in der Timeline  eingefügt, mit denen sich die Punkte wiederfinden lassen. All diese Daten lasen sich speichern und wieder laden. Zur Zeit ist das Programm für maximal drei Ventile ausgelegt, mehr ist aber weitgehend problemlos möglich.

Mit diesen neuen Möglichkeiten habe ich dann eine weitere Fotosession gestartet. Die Bilder seht ihr unten. Dank der Visualisierung war es sogar möglich 4 statt drei Tropfen im passenden Zeitraum mit nur einem Ventil loszulassen, so dass sogar doppelte Pilze möglich sind.

Vor ein paar Tagen habe ich dann das gleiche mit ein paar Freunden ausprobiert. Doch in dieser Runde zeigte sich, dass schon kleinste Abweichungen von dem vorherigen Versuchsaufbau dazu führen, dass man im Prinzip alle Einstellungen neu ermitteln muß. In diesem Fall kamen zwei Einflüsse zum tragen:

  • das Ventil war anscheinen durch die Benutzung von Farbe beim Shooting vorher nicht ganz sauber, daduch lösten sich die Tropfen nicht voneinander.
  • Zu Beginn hatten wir mit klarem Wasser Tropfen produziert. Die vorher zum Färben verwendete Druckertinte ändert aber scheinbar die Viskosität, so dass keine der alten Zeiten mehr stimmte. Kaum hatten wir wieder eingefärbt, ließen sich mit den alten Zeiteinstellungen reproduzierbare Ergebnisse erzielen.

Fazit: Trotz aller Elektronik ist in der Tropfenfotografie noch vieles zufallsbehaftet. Das Lösen der Tropfen von der Tülle, die Form der Tropfen, die Richtung des Fluges und damit der Auftreffpunkt auf die Wassersäule, die Form und Höhe der Wassersäule, all das variiert mit jedem Versuch. Das ist einerseits ärgerlich, weil es viele Versuche und Fotos braucht. Andererseits macht es aber auch wieder den Reiz aus, denn nur so entstehen die vielen verschiedenen Figuren.

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Carmen

Schon im November war Carmen zu Besuch im Studio. Ich hatte mir einige Gedanken gemacht über Themen und Posen, die ich mit ihr fotografieren wollte. Dann haben wir zum warm werden mit einigen Portraits angefangen und ich hab sofort alle festen Vorstellungen über Bord geworfen. Carmen hat eine derartige Ausstrahlung und natürlichen Charme, dass man ihr nur eine Grundpose vorgeben muß, schon bekommt man die ausdruckstärksten Ideen von ihr selbst. Ich bin noch immer nicht ganz durch mit ihren Bildern, aber hier erst mal die, die schon fertig sind.

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Steampunk

Udo war wieder im Studio. Das alleine verspricht viel Spaß. Doch diesmal hatte Udo noch seine Tochter  und Steffi mitgebracht. Nicht zuletzt hatten sich noch Yvonne und Jörg Müller bereit erklärt mitzumachen für ein Steampunkshoooting. Thomas M. war noch als zweiter Fotograf dabei. Die Ankunft war schon ein Erlebnis: Zwei große Kombis voll mit Klamotten. Es folgten 7 Stunden Shooting bei dem die Fotografen teilweise vor Lachen am Boden lagen. Das Ergebnis aber kann sich sehen lassen.

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Die etwas andere Studio-Fotografie

Zur Zeit komme ich vor lauter Bildbearbeitung kaum zum Bloggen. Jetzt vor Weihnachten hab ich endlich meine Pflichten erfüllt und kann mal wieder ein wenig veröffentlichen. Auslöser ist diesmal ausnahmsweise ein Workshop, an dem ich selbst als Teilnehmer mitgewirkt habe. Das Thema Tanz und Bewegung stand im Vordergrund. Mit Studio- und Aufsteckblitzen sowie Dauerlicht wurden die Bewegungen einer Tänzerin eingefangen, als Bewegungsspuren aber auch als Mehrfachbelichtung. Die Arbeitsweise ist – wie das Ergebnis – etwas anders als man das sonst aus dem Studio gewohnt ist.

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