Nikolart

2017 war ich in Prag und unter anderem im Homestudio von Niki (Nikolart). Die entstandenen Bilder hatten uns beiden super gefallen und als ich sah, dass sie eine Tour durch Deutschland macht hab ich sie gefragt, ob sie diesmal in meinem Studio vorbei kommt. So haben wir uns das zweite Mal getroffen. Kollege H. war als zweiter Fotograf mit von der Partie und hat noch einen speziellen Blitzeffekt beigesteuert. Nun ist ein Studio üblicherweise etwas karg eingerichtet, außer den Papierhintergründen ist nicht viel drin, doch mit ein wenig Improvisation kann man im Foto wenig nach recht viel ausschauen lassen. Die Bilder sind wieder erstklassig geworden, es hat sich gelohnt.


Veröffentlicht unter Fotografie, Menschen, Studio | Kommentare deaktiviert für Nikolart

Der Urbayer

Nachdem wir uns ein paar mal auf Stammtischen und bei Workshops getroffen haben, habe ich Fotokollegen Mev gefragt, ob er nicht mal in meinem Studio auf der anderen Seite der Kamera stehen möchte. Ich wollte gerne noch einmal das Thema Wandlungen angehen. Tatsächlich willigte er ein und nach ein paar Abstimmungen zu den Themen haben wir uns im Studio getroffen. Hier die mit viel Spaß entstandenen Bilder von einem tütkisch stämmigen Urbayern.

Veröffentlicht unter Ohne Kategorie | Kommentare deaktiviert für Der Urbayer

Weltreise zehnte Etappe – Ontario

Von Calgary ging es mit dem Flugzeug nach Toronto und von dort aus noch am gleichen Tag nach Niagara Falls. Die Fahrt dorthin war erst einmal ein Schock. Fünfspurige Autobahnen, ein Auto und GPS, dass ich noch nicht kannte, man wird links und rechts überholt, geschnitten, dichter Verkehr, alles völlig ungewohnt in Kanada. Die Autobahn 401 ist eine der am dichtesten befahrenen Straßen in Nordamerika. Ich bin heile in Niagara Falls angekommen und habe ein paar Tage die Fälle bewundert und bewandert, mit ein wenig Glück sogar einen vollständigen Regenbogen gesehen.

Anschließend gings weiter Richtung Norden über Owen Sound mit seinen vielen kleinen Wasserfällen in den Algonquin Provincial Park. Nachdem in British Columbia keine Elche zu bestaunen waren hatte ich die Hoffnung schon weitgehen aufgegeben. Das soll man nicht tun, den in Algonquin habe ich gleich mehrere getroffen und fotografieren können. In Algonquin kann man auch viele kleine Wanderungen vom Highway 60 aus machen. Wer noch unternehmungslustiger ist, für den gibt es unendliche Möglichkeiten für Kanu und Kajaktouren.

Da ich kein bezahlbares Hotel in Ottawa gefunden hatte, habe ich die letzten Tage der Reise in kleineren Orten verbracht. Arnprior hat mich mit seinem nebeligen Sonnenuntergang am Fluß verzaubert, Kingston ist eine durchaus sehenswerte kleine Stadt am ST. Lorenz River. Insgesamt war Oregon nicht die Provinz mit den überwältigenden Landschaften, sondern die mit den vielen kleinen, überraschenden Entdeckungen.

Veröffentlicht unter Fotografie, Kanada, Landschaft, Outdoor, Weltreise | Kommentare deaktiviert für Weltreise zehnte Etappe – Ontario

Weltreise neunte Etappe – Jasper und Banff National Park

Die beeindruckendste Etappe der Reise durch Kanada war eindeutig die von Jasper nach Banff. Umgeben von Bergen mit über 3000m, Gletschern, Seen und wilden Flüssen wird man in dieser Landschaft wahrlich überflutet mit grandioser Natur. Allerdings war ich auch hier von der Jahreszeit her zu früh dran, etliche Zufahrten zu Seen und Wanderwege waren noch geschlossen wegen Schnee, die Bären waren noch im Winterschlaf. Schade, Maligne Lake hätte ich zu gerne gesehen. Trotz aller Unkenrufe ist es mir aber gelungen, die Spiegelung der Berge im Lake Louise festzuhalten, einem Eisloch sei Dank. Doch auch das, was zugänglich war, ist mehr, als man in knapp zwei Wochen schaffen kann, trotz erstaunlich gutem Wetter.

Eher enttäuschend fand ich die teure Tour auf das Columbia Icefield. Man wird mit dem Bus hochgefahren und kann sich dort nur in einem sehr kleinen Bereich bewegen, und dass auch nur sehr vorsichtig, denn es war ziemlich rutschig. Sowohl die Aussicht von der in der Tour enthaltene Platform mit Glasboden als auch vom Icefield kann man genausogut ohne Tour geniessen. Gelohnt hat sich dagegen der kleine Abstecher nach Golden und Radium Hot Springs, die Wetlands sind sehr sehenswert.

Von Banff ging es dann weiter zum Flughafen von Calgary und in den Flieger nach Toronto. Auf dem Weg nach Calgary erhascht man einen kurzen Blick auf die Prairie- und Farmlandschaft, die sich von Alberta über Saskatchewan und Manitoba bis Ontario erstreckt.

Veröffentlicht unter Fotografie, Kanada, Landschaft, Outdoor, Weltreise | Kommentare deaktiviert für Weltreise neunte Etappe – Jasper und Banff National Park

Weltreise achte Etappe – Vancouver Island bis Jasper

Von Nanaimo auf Vancouver Island ging es per Fähre wieder aufs Festland und über Whisper, Pemberton, Kamloops, Clearwater nach Jasper. Auf der gut 800km langen Strecke durchfährt man eine sehr abwechslungsreiche Landschaft mit Bergen über 3000m, Pässen, flacher Prärie und zerklüftetem Hügelland. So großartig die Landschaft ist, so wenig bewohnt ist sie auch, einzige ausnahme ist Kamloops, dass als Eisenbahnknotenpunkt ein Zentrum in der Prairie zwischen den beiden Zügen der Rocky Mountains bildet. In der Nähe von Pemberton erlebte ich auch meine erste Überraschung: Die geplante Wanderung zu den an einem Pass gelegenen Joffre Lakes endete kläglich nach 100m am ersten See. Der Schnee lag noch einen guten Meter hoch, Wanderwege waren nicht zu erkennen und ohne Schneeschuhe schon gar nicht zu begehen. Wandern war erst in der Prairie und in Clearwater wieder möglich. Vor allem die Touren von Clearwater nach Wells Gray zu den Wasserfällen waren sehr spektakulär. In Jasper holte mich das Schneeproblem wieder ein, nur in den Tälern waren einzelne Wege begehbar. Trotz allem habe ich die Fahrt durch die traumhaften Landschaften genossen und viele Leute aus aller Welt, darunter auch einige nach Kanada ausgewanderte Deutsche, getroffen.

Veröffentlicht unter Fotografie, Kanada, Landschaft, Outdoor, Weltreise | Kommentare deaktiviert für Weltreise achte Etappe – Vancouver Island bis Jasper